WestLB Staatsanwälte suchen nach Holzmann-Scheinrechnungen

Wieder einmal bekommt die Landesbank in Düsseldorf Besuch von Fahndern. Staatsanwälte forschen in den Bankbüros nach Akten in Sachen Holzmann. Der Verdacht: Bank und Baukonzern sollen mit Schein-Rechnungen gearbeitet haben.

Düsseldorf - Im Fall Holzmann lässt die Frankfurter Staatsanwaltschaft die Westdeutsche Landesbank (WestLB) in Düsseldorf durchsuchen. Die Durchsuchungen dauerten am Freitag an. Außerdem wurden am Donnerstag bereits Büros von Wirtschaftsprüfern unter die Lupe genommen.

Es handelt sich insgesamt um vier Objekte, in denen umfangreiches Material sicher gestellt worden ist. Dies bestätigte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft. Im Einsatz seien 19 Polizisten und zwei Staatsanwälte.

Die Durchsuchungsaktion betreffe einen "Teilkomplex im Ermittlungsverfahren Holzmann". Es bestehe der Verdacht, dass "Scheinrechnungen für nicht erbrachte Leistungen in Höhe von 100 Millionen Mark an Holzmann gegangen und auch beglichen worden" seien, sagte der Sprecher.

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