Ehemaliger Fed-Chef Greenspan erwartet Kollaps des Euro

Der frühere Chef der US-Notenbank Federal Reserve, Alan Greenspan, rechnet nicht damit, dass die Hilfen für verschuldete Euroländer Erfolg haben werden. "Der Euro bricht auseinander", sagte Greenspan. Dies werde "Schwierigkeiten hervorrufen".
Alan Greenspan: Der Ex-Notenbankchef erwartet das Ende der Eurozone.

Alan Greenspan: Der Ex-Notenbankchef erwartet das Ende der Eurozone.

Foto: AP

Washington - Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan erwartet das Ende der Eurozone. "Der Euro bricht auseinander", sagte Greenspan am Dienstag in Washington. "Das Ende des Euro wird Schwierigkeiten hervorrufen."

Die Probleme in der Eurozone könnten die Gewinne von US-Unternehmen belasten. Das derzeitige hohe Niveau an Unsicherheit dämpfe das US-Wirtschaftswachstum.

Mit Krisen und Krisenbekämpfung kennt sich Greenspan aus. Er hatte in seiner Zeit als Chef der US-Notenbank mit einer extrem laxen Geldpolitik dazu beigetragen, dass in den USA nach dem Platzen der Dot-Com-Blase die Immobilienblase entstand. Der Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes gilt als ein Auslöser der weltweiten Finanzkrise 2008.

la/dpa-afx
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