Dresdner Bank Fahrholz: "Unsere Strategie kommt gut an"

Bernd Fahrholz, seit Anfang Mai Vorstandssprecher des Instituts, will mittelfristig ein neues Bündnis mit einem anderen Geldhaus nicht ausschliessen. Vorerst aber setzt er auf die Stärke des eigenen Konzepts, erklärt er in manager magazin.

Hamburg - "Wir haben gerade einen Eheversuch hinter uns, jetzt machen wir uns erst mal an die Umsetzung unseres Programms", sagte Fahrholz dem manager magazin (Erscheinungstermin am Freitag).

In seinem ersten Interview als neuer Chef der Dresdner Bank wollte Fahrholz mittelfristig einen Merger allerdings nicht ausschließen. Die immer wieder als Fusionspartner gehandelte Commerzbank bezeichnete er als "eine gute Bank". Denkbar seien dann aber auch grenzüberschreitende Zusammenschlüsse.

Fahrholz ist davon überzeugt, dass die Neuausrichtung des Frankfurter Geldhauses bei Aktienanalysten und Anlegern ankommt. Er habe in den ersten Wochen seiner Amtszeit mit etlichen Kapitalmarktexperten über seine Pläne gesprochen. Fahrholz wörtlich: "Die Strategie, unsere Stärken auszubauen und uns dort zurückzunehmen, wo wir nicht sein sollten, kam gut an."