Terex-Angebot Demag Cranes sagt Ja

Der Vorstand der Kranbauers Demag Cranes hat seinen Aktionären empfohlen, das erhöhte Angebot des US-Baumaschinenkonzerns Terex anzunehmen.  Nicht nur aus finanziellen Erwägungen - auch weiter Gründe spielten eine Rolle, so das Unternehmen.
Demag Cranes: Im Visier von Terex

Demag Cranes: Im Visier von Terex

Foto: DPA

Düsseldorf - Der Kranbauer Demag Cranes  hat zum Übernahmeangebot des US-Baumaschinenkonzerns Terex endgültig Ja gesagt. Wie erwartet empfahl der Vorstand den Aktionären am Mittwoch, das erhöhte Angebot von 45,50 Euro je Aktie anzunehmen. Diesen Beschluss hätten Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig gefällt, teilte das Unternehmen mit. Der neue Preis sei nun aus finanzieller Sicht angemessen. Die Düsseldorfer hatten sich lange gegen die Avancen gesträubt, in der vergangenen Woche jedoch ihren Widerstand aufgegeben.

Auch enthalte das Angebot nun konkrete und verbindliche Zusagen, auch mit Blick auf die Standort- und Beschäftigungssicherung. So hat sich Terex verpflichtet, im direkten Zusammenhang mit der geplanten Übernahme für die Dauer von drei Jahren Demag Cranes nicht zu betriebsbedingten Kündigungen zu veranlassen. Für die deutschen Produktionsstandorte Wetter, Düsseldorf, Uslar und Luisenthal wurde eine Standortgarantie von fünf Jahren vereinbart.

Neben einem deutlich höherem Angebot gaben umfangreiche Zugeständnisse an das deutsche Unternehmen den Ausschlag für den Stimmungswechsel. Demag Cranes soll laut der kürzlich geschlossenen Übernahmevereinbarung die operative und strategische Kontrolle über sein Geschäft behalten und bekommt zusätzlich umfangreiche Standort- und Beschäftigungsgarantien. Terex habe sich verpflichtet, drei Jahre lang keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Das Angebot läuft noch bis zum 30. Juni. Bis zu diesem Zeitpunkt will Terex mindestens 51 Prozent der Demag-Cranes-Aktien halten.

go/dpa-afx/dpa
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