Mittwoch, 27. Mai 2020

Exklusives Wohnen Wo der Quadratmeter 148.000 Euro kostet

Monaco, London, Cannes: Wo die Villen in Europa am teuersten sind
Engel & Völkers

Die teuersten Wohnimmobilien in Europa stehen im Fürstentum Monaco, auf Sardinien sowie in London. Das geht aus einem Ranking des Maklers Engel & Völkers hervor. Unter den Top 10 befinden sich zudem drei Orte in Frankreich, zwei in der Schweiz, einer in Österreich - und einer in Deutschland.

Hamburg - Die Straße mit den wohl teuersten Wohnimmobilien in Europa liegt im Fürstentum Monaco. An der Avenue d'Ostende mit direktem Blick auf den Yachthafen wurde im September 2010 ein Penthouse für 199 Millionen Englische Pfund (rund 240 Millionen Euro) an einen nicht genannten Investor aus dem nahen Osten verkauft. Umgerechnet entsprach das einem Preis von 148.000 Euro je Quadratmeter - ein unerreichter Spitzenwert. Das geht aus einem Ranking des Maklerhauses Engel & Völkers hervor, das manager magazin exklusiv vorliegt. Basis der Erhebung sind alle im vergangenen Jahr durch Engel & Völkers erfassten oder vermittelten Wohnimmobilien.

An zweiter Stelle des Rankings folgen laut Engel & Völkers Wohnimmobilien auf Sardinien. In der Romazzino Bucht unweit der ebenso bekannten Bucht Cala di Volpe, die das Herz der Costa Smeralda bilden, werden Quadratmeterpreise bis zu 100.000 Euro gezahlt, so die Fachleute.

Auch London zählt weiterhin zu den exklusivsten Pflastern. An der Straße Knightsbridge im Bezirk Kensington unweit des berühmten Kaufhauses Harrods etwa erreichen die Kaufpreise pro Quadratmeter bis zu 76.000 Euro. Knightsbridge ist damit zugleich die teuerste Straße Europas, die innerhalb einer Großstadt liegt, so die Makler.

Es folgen drei Orte in Frankreich (Cap Ferrat, Cannes, Paris) und zwei in der Schweiz (St. Moritz, Genf). Erst auf Platz neun des Rankings steht der deutsche Topstandort, die Promiinsel Sylt. Straßen wie der Hobookenweg in der begehrten Wattlage von Kampen erreichen laut Engel & Völkers Preise von bis zu 35.000 Euro pro Quadratmeter.

Auf Platz zehn rangiert Wien, wo es laut Engel & Völkers in den vergangenen Jahren besonders starke Preisanstiege gab.

cr

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