Aufwertung Euro nähert sich 1,50-Dollar-Marke

Die Konjunktur in den USA stottert, während Griechenland durch neue Milliardenhilfen zumindest Zeit gewinnen könnte: Anleger setzen verstärkt auf den Euro, der gegenüber dem Dollar weiter zulegt. Zudem könnte die EZB in dieser Woche eine Zinserhöhung signalisieren.
Gemeinschaftswährung: Der Euro leidet unter der Schuldenkrise, wertet gegenüber dem Dollar aber dennoch weiter auf.

Gemeinschaftswährung: Der Euro leidet unter der Schuldenkrise, wertet gegenüber dem Dollar aber dennoch weiter auf.

Foto: ? Kacper Pempel / Reuters/ REUTERS

Frankfurt am Main - Die über die nächsten Monaten offenbar gesicherte Finanzierung Griechenlands hat Euro-Anleger am Montag angespornt. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,4658 Dollar.

Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Euro wegen der Sorgen um die konjunkturelle Dynamik in den USA. Außerdem begannen Investoren darauf zu spekulieren, dass EZB-Präsident Jean-Claude Trichet am Donnerstag eine Zinserhöhung im Juli signalisieren könnte.

Am Rentenmarkt legte die zehnjährige Bundesanleihe um 17 Ticks auf 101,79 Zähler zu. Griechische Zehnjährige fielen dagegen um 76 Ticks auf 53,60 Zähler. Die portugiesischen Papiere gaben um 22 Ticks nach auf 68,03 Zähler.

Am Sonntag hatten die in Portugal bislang regierenden Sozialisten eine Wahlschlappe erlitten. Investoren am Finanzmarkt fragen sich nun, wie es die neue Regierung schaffen wird, die strengen Sparauflagen durchzusetzen.

la/reuters
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