Geldvermögen Bayern und Hessen sparen am meisten

Rund 30 Prozent der Deutschen verfügen über eine eiserne Geldreserve von bis zu 10.000 Euro. Gut ein Viertel der Menschen schafft es dagegen nicht einmal 1000 auf die hohe Kante zu legen, wie eine repräsentative Umfrage zeigt. Die Sparer mit dem meisten Geld leben in Bayern und Hessen.
Auf der hohen Kante: Knapp 20 Prozent der Deutschen verfügen über mehr als 25.000 Euro, 17 Prozent sparen gar nicht

Auf der hohen Kante: Knapp 20 Prozent der Deutschen verfügen über mehr als 25.000 Euro, 17 Prozent sparen gar nicht

Foto: Corbis

Berlin - Rund ein Viertel der Deutschen hat weniger als 1000 Euro auf der hohen Kante. Dabei sagen 52 Prozent der Verbraucher von sich, dass sie regelmäßig sparen, wie aus einer repräsentativen Umfrage hervorgeht, die die Bank of Scotland am Dienstag in Berlin vorstellte.

29 Prozent verfügen demnach über eine eiserne Reserve zwischen 1000 und 10.000 Euro. Sonstige Vermögenswerte wie etwa Immobilien oder Lebens- und Rentenversicherungen seien jeweils nicht mit eingerechnet. Weitere 16 Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 69 Jahren verfügt den Angaben zufolge über eine Summe zwischen 10.000 und 25.000 Euro, 19 Prozent hätten mehr als 25.000 Euro.

Die Hälfte der Deutschen legt den Zahlen zufolge dabei im Monat zwischen 50 und 200 Euro zurück. Zehn Prozent schafften es, nur weniger als 50 Euro monatlich zu sparen. Große Sparbeträge über 500 Euro monatlich können sich demnach sieben Prozent der Bevölkerung leisten. 17 Prozent der Deutschen sparten gar nicht.

Hälfte der Deutschen legt monatlich zwischen 50 und 200 Euro zurück

Das meiste Geld haben den Angaben zufolge die Sparer in Bayern, Hessen und Hamburg zurückgelegt. Während im Bundesschnitt 9 Prozent der Verbraucher 50.000 Euro oder mehr angespart hätten, seien es in Bayern und Hessen je 15 Prozent, in Hamburg 14 Prozent. In Sachsen und in Bremen schafften es lediglich 3 Prozent der Bevölkerung so viel Geld auf die hohe Kante zu legen, im Saarland seien es nur fünf Prozent.

Mehr als Zweidrittel der Sparer (68 Prozent) zweigen Geld ab, um es für größere Ausgaben wie Urlaub, Möbel oder Auto zur Verfügung zu haben, wie aus der Studie hervorgeht. 55 Prozent sparen demnach für ihre private Altersvorsorge, 36 Prozent wollen mit dem Geld für Notfälle wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit gerüstet sein. 17 Prozent der Sparer hingegen haben laut der Untersuchung kein konkretes Ziel, für das sie ihr Geld horten.

rei/afp

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