Softing Passabler Gewinn für Erstzeichner

Über einen kleinen Kursgewinn können sich Erstzeichner des Software-Herstellers freuen. Nach einem Ausgabepreis von 14,50 Euro startete die Aktie der Bayern mit 16 Euro.

Frankfurt am Main - Zu diesem ersten Kurs der Aktie wurden am Dienstagmorgen 15 Titel umgesetzt. Die erste Taxe hatte 14,50 zu 16,50 Euro betragen. Die Bookbuilding-Spanne der insgesamt ausgegebenen 1,4 Mio Stückaktien (ohne Greenshoe) lag bei 12,50 bis 14,50 Euro. Die Erlöse aus dem Börsengang will Softing zum Ausbau von Marketing, Vertrieb und Support verwenden.

Mit der Software des Unternehmens aus Haar bei München können von jedem Punkt der Erde aus in Echtzeit Maschinen und Anlagen programmiert, überwacht und gewartet werden. Doch nicht nur industrielle Automatisierung, sondern auch die Automobilelektronik gehört zu den Softing-Geschäftsfeldern. Mit rund 173 Mitarbeitern erzielte der Münchner IT-Spezialist nach eigenen Angaben 1999 einen konsolidierten Umsatz von 34,3 Millionen Mark und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2,8 Millionen Mark.

Das Anlegergeld soll helfen, die Präsenz im Ausland auszubauen. Einen guten Schnitt macht das Wertpapierhandelshaus Baader, das über seine Tochter IPO GmbH zu rund 48 Prozent an dem Unternehmen beteiligt ist und die Emissionen offenbar zum Ausstieg nutzt. Den Rest der Papiere halten die drei Vorstände - sie geben nichts ab. Die Zeichnungsfrist wurde vorzeitig beendet.