Studie Zahl der Millionäre steigt weltweit stark

Die Reichen werden reicher und es wird mehr von ihnen geben: Laut einer Studie über Dollar-Millionäre von Deloitte wird deren Zahl allein in den Industriestaaten bis 2020 um zwei Drittel auf 55,5 Millionen steigen.
Der Traum aller Vermögenden: Laut Deloitte werden sich künftig immer mehr Menschen die eigene Jacht leisten können

Der Traum aller Vermögenden: Laut Deloitte werden sich künftig immer mehr Menschen die eigene Jacht leisten können

Foto: Rolex / Carlo Borlenghi

Hamburg - In den Schwellenländern wie China, Brasilien oder Indien werde sie sich auf zehn Millionen verdoppeln, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung in 25 Staaten. Die Gesamtsumme der von diesen Familien gehaltenen Werte werde in diesem Zeitraum auf 202 Billionen Dollar von jetzt 92 Billionen ansteigen.

Damit werden die meisten reichsten Familien nach wie vor in den Industriestaaten zu finden sein, hieß es weiter. Daher dürften Vermögensverwalter trotz ihrer Besessenheit mit den Schwellenländern nicht ihre Heimatmärkte aus den Augen verlieren, erklärte der Deloitte-Vertreter Andrew Freeman. Denn weiterhin dürfte es in den USA die meisten Millionäre geben: In den kommenden neun Jahren werde sich die Zahl der entsprechenden US-Haushalte auf 20 Millionen verdoppeln.

Der durchschnittliche Millionär in Indien werde jedoch reicher sein als sein amerikanisches Gegenstück. Mit einer Vermögenssumme von 3,6 Billionen Dollar lande China bis 2020 unter den zehn reichsten Staaten. Und schon bis 2015 könnte Singapur die Schweiz mit 4,5 Millionen Dollar als das Land mit dem größten Durchschnittsvermögen eines Millionärs ablösen.

cr/rtr