US-Großbank Gewinnsprung bei JP Morgan treibt Bankentitel

Die US-Großbank JP Morgan hat im abgelaufenen Quartal knapp 70 Prozent mehr verdient als im Vorjahreszeitraum. Nach den enttäuschenden Zahlen von Alcoa nimmt die US-Berichtsaison dank JP Morgan nun wieder Fahrt auf. In Frankfurt profitieren Bankentitel, der Dax baut seine Gewinne aus.
Dämpfer durch Japan ist ausgeblieben: JP Morgan Zentrale in New York

Dämpfer durch Japan ist ausgeblieben: JP Morgan Zentrale in New York

Foto: SHANNON STAPLETON/ REUTERS

New York/Frankfurt am Main - Ein unerwartet hoher Gewinn bei der US-Bank JP Morgan hat Anleger am Mittwoch zuversichtlich gestimmt. Der Dax baute bis zum Nachmittag seine Gewinne auf 1,3 Prozent aus und näherte sich wieder der Marke von 7200 Zählern.

Europaweit zählten Bankwerte zu den gefragtesten Aktien, der Stoxx-Branchenindex zog um 1,4 Prozent und damit deutlich stärker als der Gesamtmarkt an.

Gute Ergebnisse im Investmentbanking

Die zweitgrößte US-Bank hat für das erste Quartal einen 67-prozentigen Gewinnanstieg ausgewiesen, was deren Aktien vorbörslich an der Wall Street um 1,3 Prozent anziehen ließ. Ein Händler in Frankfurt hob gute Zahlen aus dem Investmentbanking hervor.

Es habe Befürchtungen gegeben, die Unruhen im Nahen Osten und die Katastrophe in Japan könnten einen größeren Einfluss auf die Zahlen des ersten Quartals haben.

Für die europäischen Banken lieferte das Zahlenwerk von JP Morgan positive Signale. In Frankfurt lagen Deutsche Bank  2,2 Prozent höher, in Paris gewannen BNP Paribas 1,3 Prozent, in London lagen Barclays zwei Prozent höher.

la/reuters
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