BASF Morgan Stanley sieht Kursrutsch als Kaufchance

Der Chemiekonzern BASF beschleunigt seinen Kursrutsch und hat seit Jahresbeginn rund 8 Prozent an Wert verloren. Analysten sehen die aktuelle Schwäche bei der Aktie, die im Vorjahr zu den Anlegerlieblingen im Dax gehörte, jedoch als Kaufgelegenheit.
Stammwerk von BASF in Ludwigshafen: Der Chemieriese gehört seit Jahren zu den Anlegerlieblingen im Dax. Die Volatilität der Aktie hat jedoch stark zugenommen

Stammwerk von BASF in Ludwigshafen: Der Chemieriese gehört seit Jahren zu den Anlegerlieblingen im Dax. Die Volatilität der Aktie hat jedoch stark zugenommen

Foto: BASF

Frankfurt am Main - Aktien von BASF haben am Mittwoch zeitweise 4 Prozent an Wert verloren und damit ihren Kursrutsch der vergangenen Tage fortgesetzt. Die Aktie von BASF  , die zum Jahresende 2010 noch über der Marke von 60 Euro notierte, fiel im Handelsverlauf bis auf 56,20 Euro zurück - trotz eines positiven Analystenkommentars.

Das Analysehaus Morgan Stanley ist dem Chemiewert zur Seite gesprungen, was die Schwäche aber nicht vollends habe unterbinden können. Demnach seien die Analysten der Einschätzung, dass die aktuellen Kursverluste keine fundamentale Basis hätten. Die Analysten bezeichneten einem Händler zufolge die aktuelle Kursschwäche als Kaufgelegenheit.

Bruch der 50-Tage-Linie als Verkaufssignal

Am Morgen hatte Analyst Christoph Schmidt vom Vermögensverwalter N.M.F. AG die Kursschwäche mit Anschlussverkäufen und einem eingetrübten Chartbild begründet: "Die Aktie knüpft an ihre jüngste Schwäche an und auch andere Chemiewerte wie Lanxess werden derzeit verkauft."

Der Bruch des Aufwärtstrends und der 50-Tage-Linie habe zusätzlich Stop-Loss-Verkäufe ausgelöst. Die BASF-Aktie hat in den vergangenen drei Handelstagen in der Spitze 7,8 Prozent an Wert verloren.

Zudem hätten Gerüchte um eine drohende Warnung vor einem enttäuschenden Geschäftsverlauf bei Air Liquide belastet, fügten weitere Börsianer hinzu. Der Gaseanbieter habe diese Spekulationen aber mittlerweile von sich gewiesen.

la/dpa
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