Dresdner Bank Kleinwort Benson wird aufgewertet

Die Investmentbanking-Tochter Dresdner Kleinwort Benson (DKB) wird eine eigenständige Division. Chairman und CEO Leonhard Fischer soll die DKB aber nicht an die Börse bringen.

Frankfurt am Main - Nach Angaben der Dresdner Bank ist eine rechtliche Selbständigkeit des Investment Banking nicht vorgesehen. Damit tritt der Vorstand der Dresdner Bank auch Spekulationen entgegen, die DKB könnte an die Börse gebracht werden.

Es ist jedoch geplant, dem Investment Banking im Konzern grösstmögliche Freiheiten einzuräumen. Die DKB soll wie ein eigenständiges Unternehmen geführt werden, und ein eigenes Management-Board erhalten. Dresdner-Bank-Vorstand Leonhard Fischer wird diesem Gremium als Chairman und Chief Executive Officer vorsitzen. Der 37-jährige Banker gilt als der neue Star im Vorstand der Dresdner Bank.

Damit will die Dresdner Bank eine flache und effiziente Führungsstruktur ermöglichen. Um nicht weitere der hoch bezahlten Manager zu verlieren, wird auch ein neues Beteiligungsmodell entwickelt. Die Teams sollen über "virtuelle Phantom-Aktien" am Unternehmenserfolg beteiligt werden, teilte der Dresdner-Vorstand mit. Einzelheiten würden noch ausgearbeitet.

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