Analysten Empfehlungen vom Vormittag

Merck Finck sieht Metabox von 80 auf 140 Euro steigen. Die NordLB empfiehlt vorsichtig Balda. Julius Bär ist sicher, dass an einer möglichen Fusion von Dresdner und Commerzbank nichts dran ist.

Hamburg - Merck Finck hat die Aktien von Metabox (692 120) auf "Outperformer" von "Marketperformer" hoch gestuft. Zur Begründung verweisen die Analysten auf das relativ niedrige Kurs-Gewinn-Verhältnis, das für 2000 mit 27 und für 2001 mit 14 angegeben wird. Bei Annahme einer 15-prozentigen Wachstumsrate für die Jahre 2003 bis 2009 ergebe sich ein fairer Wert der Aktie von 140 Euro (aktuell 80 Euro).

Balda: Aussichtsreich, aber teuer / "Halten" (NordLB)

Als aussichtsreichen Wert schätzen die Analysten der NordLB die Aktie von Balda (521 510) ein. Wegen der im Branchenvergleich hohen Bewertung lautet das Anlageurteil aber weiterhin nur auf "Halten". Die Ergebnisse für das erste Quartal 2000 seien positiv ausgefallen und hätten leicht über den Erwartungen gelegen, heißt es in der Studie. Durch Gewinnung neuer Kunden und die Aufträge von Ericsson dürfte Balda die Umsatzziele für das Gesamtjahr übertreffen. Auch die bisherige Abhängigkeit von dem Großkunden Nokia verringere sich durch den größeren Kundekreis.

Dresdner/Commerzbank: Fusion ausgeschlossen (Julius Bär)

Für Thomas Rothäusler vom Bankhaus Julius Bär ist eine Kombination Dresdner/Commerzbank wegen des Einflusses, den die Allianz bei der Dresdner Bank über das von ihr gehaltene Aktienpaket hat, kaum vorstellbar. "Die Allianz wird dem kaum zustimmen, da man dann dadurch mit dem an der Commerzbank beteiligten Konkurrenten Generali in einem Boot sitzen würde." Im übrigen hat Rothäusler allgemein Zweifel, dass es im deutschen Bankensektor nach der jüngst gescheiterten Fusion zwischen Dresdner Bank und Deutscher Bank zu weiteren Schnellschüssen kommen wird. Die Commerzbank steht auf der Kaufliste, während das Anlageurteil für die Dresdner Bank auf reduce lautet.

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