Bruckhaus Westrick Freshfields will einsteigen

Die nächste Grossfusion unter den Juristen läuft an: Die 370 Anwälte von Bruckhaus Westrick Heller Loeber sollen künftig in einer gemeinsamen Sozietät mit der britischen Freshfields arbeiten.

Frankfurt / London - Die große britische Anwaltssozietät Freshfields und die Nummer zwei in Deutschland, Bruckhaus Westrick Heller Löber, wollen sich möglicherweise bereits Ende des Monats zusammenschließen. Beide Kanzleien zusammen bringen rund 1.850 Anwälte in 30 Standorten und 18 Ländern zusammen. Das berichtet das "Wall Street Journal Europe".

Freshfields zählt zu den fünf wichtigsten Sozietäten in London und sucht seit längerem ein Standbein am Finanzplatz Frankfurt. Der deutsche Markt ist aufgrund der zunehmenden Fusionen und Übernahmen sowie der geplanten Erleichterungen beim Verkauf von Beteiligungen ein attraktives Gebiet für Anwälte.

Letzte Fusionswelle zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel schlossen sich die Briten bereits mit der deutschen Sozietät Deringer Tessin Hermann & Sedemund zusammen. Zeitgleich hatte sich der Freshfields-Konkurrent Clifford Chance die deutsche Puender Volhard Weber & Axster gesichert. Die britische Lovell White Durand schloss sich im Januar mit Boesebeck Droste zusammen.

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