World Online Banken dringen auf Ablösung der Firmenchefin

Nach dem skandalumwitterten Börsengang der Internet-Firma setzen die Emissionbanken auf einen Rücktritt von Firmengründerin Nina Brink. Damit soll das Vertrauen verärgerter Investoren zurückgewonnen werden.

Amsterdam - Das Konsortium der Banken, die den Börsengang der niederländischen Firma im März begleitet hatten, sei sich dabei seines begrenzten Einflusses bewusst, suche aber nach "Lösungen". Das Vertrauen verärgerter Investoren solle so zurückgewonnen werden. Das berichtet die "Financial Times" am Montag aus Amsterdam.

Die World-Online-Aktie war zwischenzeitlich auf ein Drittel des Ausgabepreises von 43 Euro zurückgefallen, nachdem bekannt geworden war, dass Brink einen Großteil ihrer Firmenanteile bereits Monate vor dem Börsenstart für einen Bruchteil des Ausgabepreises verkauft hatte. Mehrere Investoren haben inzwischen Klageabsichten bekundet. Zum Wochenschluss stand die Aktie des Internet-Providers bei gut 19 Euro. Am Montagmorgen legte der Titel leicht zu.

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