Dresdner Bank "Die meisten Kunden wollen wechseln"

Die Kunden des Instituts könnten sich aussuchen, ob sie von der Bank24 oder der neuen Deutschen Bank betreut werden, beschwichtigt der Vorstand. Richtig überzeugend klingt das jedoch nicht.

Frankfurt - Die Dresdner Bank will ihren Kunden die Entscheidung überlassen, ob sie künftig von der Bank 24 oder der neuen Deutschen Bank betreut werden. Deshalb werde das Institut keine starre Vermögensgrenze für den Zugang zur neuen Deutschen Bank aufstellen, erklärte das für das Privatkundengeschäft zuständige Vorstandsmitglied, Joachim von Harbou.

Wie der Vorstand anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Dresdner Vermögensberatungsgesellschaft mbH weiter mitteilte, würden die meisten der jetzigen Dresdner-Bank-Kunden freiwillig zur Bank 24 wechseln, "weil sie von deren Produkten und Preisen begeistert sein würden".

Harbou dementierte die aufgekommenen Spekulationen, wonach Kunden mit einem Anlagevermögen unter 200.000 Mark automatisch an die Bank 24 weiter gereicht würden. Man nehme die Besorgnisse der Kunden sehr ernst und stelle ihnen ein "Überzeugungsinstrumentarium" entgegen, das seinesgleichen suche. Deshalb blicke er mit Gelassenheit in die nahe Zukunft, so der Vorstand weiter.

Das "erfolgreiche Standbein" der Dresdner Vermögensberatung, der Bereich Mobiles Private Banking, werde auch in der fusionierten Bank weiter ausgebaut, da die jetzige Deutsche Bank kein derartiges Segment besitze.

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