General Motors Rückkehr an die Börse noch vor Kongresswahlen

Die Vorbereitungen für den Börsengang laufen bereits seit Längerem. Nun verlautet, dass der Autobauer einen Termin noch vor den Kongresswahlen im November gewählt habe.
Zurück aufs Parkett: Noch in diesem Jahr soll das IPO stattfinden

Zurück aufs Parkett: Noch in diesem Jahr soll das IPO stattfinden

Foto: epa Jeff Kowalsky/ picture-alliance/ dpa

New York - Die Börsenpläne für die Opel-Mutter und einst weltgrößten Autobauer General Motors (GM) werden konkreter. Das Unternehmen wolle seine Unterlagen für den Schritt nach der Vorlage der Quartalszahlen in der Woche zum 16. August einreichen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen. Mit diesem Zeitplan wolle es GM erreichen, noch vor den Kongresswahlen im November an die Börse zu gehen.

Die US-Regierung hatte den Konzern 2009 mit rund 50 Milliarden Dollar an Steuergeldern vor dem Aus gerettet. Seither hält der Staat knapp 61 Prozent an GM. Zudem sind eine Stiftung der Autogewerkschaft UAW sowie die Regierungen von Kanada und Ontario in größerem Stil an GM beteiligt.

Das Unternehmen war wegen einer veralteten Modellpalette und zu hoher Kosten kurzzeitig insolvent und stand unter Gläubigerschutz. Dabei wurde das Unternehmen auch von der Börse genommen. Dank einer Rosskur mit Fabrikschließungen und Stellenkürzungen schaffte der Autobauer aber zuletzt die Rückkehr in die Gewinnzone.

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