Euro-Krise Gerüchte über griechischen EU-Austritt

Der Euro hat am Mittwochnachmittag seine Erholung beschleunigt. Händler verwiesen auf Marktgerüchte, wonach Griechenland einen Austritt aus der Europäischen Union erwäge. Ein griechischer Regierungssprecher wies dies zurück.

Frankfurt am Main - Der Euro stieg auf Grund der Spekulationen über einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone zeitweise auf bis zu 1,2366 Dollar, nachdem er am Morgen noch auf ein Vierjahrestief von 1,2146 Dollar gefallen war.

Ein griechischer Regierungssprecher wies gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Gerüchte kategorisch zurück, wonach sein Land einen Austritt aus der EU oder der Euro-Zone in Betracht ziehe. Ein Austritt aus der Währungsunion stehe nicht zur Debatte, verlautete aus Regierungskreisen auf Nachfrage von manager magazin.

Zuvor hatte der Euro  bereits von Spekulationen über Eingriffe von Notenbanken profitiert. Dazu wollte die Europäische Zentralbank (EZB) keine Stellungnahme abgeben.

An den Börsen konnte der Dax , der zeitweise um rund 3 Prozent und unter die Marke von 6000 Zählern gestürzt war, seine Verluste zuletzt etwas verringern.

manager magazin mit Material von reuters