Aufschwungsgewinnler Post übertrifft Erwartungen

Die Deutsche Post profitiert von der anziehenden Konjunktur. Das Unternehmen steigerte seinen Umstaz und seinen Gewinn im ersten Quartal und übertraf mit den Zahlen die Erwartungen von Analysten. Zudem blickt die Post optimistisch in die Zukunft.
Post-Chef Frank Appel: Wirtschaft und Deutsche Post mit mehr Schwung

Post-Chef Frank Appel: Wirtschaft und Deutsche Post mit mehr Schwung

Foto: A3730 Federico Gambarini/ dpa

Hamburg - Der beginnende Aufschwung bringt die Deutsche Post  in Fahrt. Der Bonner Konzern verzeichnete im ersten Quartal steigende Umsätze und Erträge und übertraf damit Markterwartungen.

Im Gesamtjahr erwartet der Brief- und Logistikriese nun ein operatives Ergebnis am oberen Ende der prognostizierten Spanne. Der Umsatz von Januar bis März sei um 4,4 Prozent auf 12,0 Milliarden Euro geklettert, teilte die Post am Dienstag in Bonn mit.

Der operative Ertrag (Ebit) vor Einmaleffekten legte um 81,4 auf 556 Millionen Euro zu, der Überschuss auf 1,7 Milliarden Euro - ein Resultat auch aus der Einbeziehung von Optionen aus dem Postbank-Verkauf an die Deutsche Bank.

Analysten hatten im Mittel mit einem Umsatz von 11,777 Milliarden Euro gerechnet. Das Ebit vor Einmaleffekten hatten sie bei 452 Millionen Euro und den Überschuss nach Anteilen Dritter bei 1,5 Milliarden Euro erwartet.

Die Post präzisierte den Ausblick für das Gesamtjahr 2010: Das Ebit vor Einmaleffekten soll auf 1,6 bis 1,9 (2009: 1,47) Milliarden Euro zulegen - und werde wohl "am oberen Ende dieser Spanne" liegen. Der Konzerngewinn soll über den 644 Millionen Euro des Vorjahres liegen. 2011 solle sich die positive Ergebnisentwicklung dann fortsetzen.

Die Zahlen der Deutschen Post sind laut Händlern besser als erwartet ausgefallen. Vor allem bei den Ergebnissen habe der Logistikkonzern die Schätzungen übertreffen können, sagte ein Börsianer. Darüber hinaus habe die Post ihre Prognosen für das laufende Jahr bestätigt, hoben die Marktteilnehmer lobend hervor.

manager magazin mit Material von reuters und dpa-afx

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