Analysten Empfehlungen vom Nachmittag

Merck Finck stuft Jack White als "Outperformer" ein. Independent Research bleibt zurückhaltend bei TDS. Morgan Stanley sieht Kursgewinne bei UBS. Lehman stuft Reuters und Canal plus herunter.

Hamburg - Jack White (508 750) werden von Merck Finck & Co weiterhin als "Outperformer" eingestuft. Trotz der deutlichen Anhebung der Prognosen für 2000 durch das Unternehmen wurde die Gewinnprognose aber nicht geändert. Diese lautet für 2000/2001/2002 weiterhin auf 0,87/1,03/1,21 Euro je Aktie. Begründet wird der Schritt von den Analysten mit der bereits erfolgten Anpassung der Schätzungen zu einem früheren Zeitpunkt. Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass die Anhebung der Prognosen durch Jack White noch nicht die Auswirkungen der Virtual Music Exchange (VME) beinhaltet.

TDS: Trotz Neuausrichtung noch "Marktneutral" (IR)

Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnen die Analysten von Independent Research (IR) die Neuausrichtung von TDS (508 560). Die Gesellschaft habe es nicht geschafft, im traditionellen Geschäft die gesteckten Ziele zu erreichen. Neue Perspektiven eröffneten sich aber mit dem Outsourcing-Konzept im Application Hosting, auf das sich das Unternehmen verstärkt konzentrieren wolle. Während bis 2003 im IT-Outsourcing-Segment lediglich von einem Wachstum von dreizehn Prozent jährlich ausgegangen werde, lauteten die Prognosen für den Bereich Application Service Providing im entsprechenden Zeitraum auf 91 Prozent Steigerung p.a. IR bewertet die Aktie von TDS als "Marktneutral". Die Gewinnprognose für 2000/2001 wird mit 0,39/1,13 Euro je Aktie angegeben.

UBS: Kursziel 445 Schweizer Franken (Morgan Stanley)

Morgan Stanley Dean Witter hat die Aktien von United Bank of Switzerland (UBS; 914 830) von "Neutral" auf "Outperform" hoch gestuft. Als neues Kursziel nennen die Analysten 445 Schweizer Franken (aktuell in Zürich: 400 Franken).

Reuters, Canal Plus: Abgestuft (Lehman)

Lehman Brothers hat die Aktien von Reuters (911 958) und Canal Plus im Rahmen einer Neubewertung des europäischen Mediensektors auf "Underweight" von "Overweight" heruntergestuft. Zur Begründung wird die relativ hohe Bewertung dieser Titel im Vergleich zum restlichen Markt sowie zu vergleichbaren US-Medien-Papieren angeführt.