Großbanken Credit Suisse mit Milliardengewinn

Das Schweizer Geldhaus Credit Suisse hat im dritten Quartal 2009 einen Reingewinn von 2,4 Milliarden Franken erzielt und damit die Erwartungen unabhängiger Experten übertroffen. Die Bank steigerte ihre Eigenkapitalrendite über die 25-Prozent-Marke hinaus. Vor allem das Investmentbanking trug zu dem Erfolg bei.

Zürich - Die Großbank Credit Suisse  kann auch für das dritte Quartal 2009 mit einem Milliardengewinn aufwarten. Das Finanzinstitut wies am Donnerstag einen gegenüber dem Vorquartal um 50 Prozent gesteigerten Reingewinn von 2,354 Milliarden Franken (1,558 Milliarden Euro) aus.

Analysten hatten im Vorfeld auf ein Nachsteuerergebnis von 1,72 Milliarden Franken getippt. Im dritten Quartal des Vorjahres die nach Börsenkapitalisierung größte Schweizer Bank auf dem Höhepunkt der Finanzkrise einen Verlust von 1,26 Milliarden Franken eingefahren.

"Sollten die Marktbedingungen weiter günstig bleiben, rechnen wir dank unseres Geschäftsmodells mit einer positiven Entwicklung in allen Geschäftsbereichen", sagte Konzernchef Brady Dougan. Im dritten Quartal habe die Bank eine Eigenkapitalrendite von 25,1 Prozent erzielt. "Die Bank ist in der Lage, auch dann erfolgreich zu arbeiten, wenn das Marktumfeld wieder schwieriger wird", sagte Dougan.

Wie schon in den ersten beiden Quartalen 2009 steuerte das Investment Banking auch von Juli bis September mit einem Vorsteuerergebnis von 1,746 Milliarden Franken am meisten zum Gewinn bei. Im Private Banking weist die Bank ein Vorsteuerergebnis von 867 Millionen Franken und im Asset Management ein solches von 311 Millionen Franken aus.

Das verwaltete Vermögen der Schweizer Bank stieg im Vergleich zum Vorquartal um 4,6 Prozent auf 902 Milliarden Franken (600 Milliarden Euro), wie die Bank mitteilte. Die Kernkapitalquote stieg von 15,5 auf 16,4 Prozent.

manager-magazin.de mit Material von dow jones und reuters

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