Wells Fargo/Morgan Stanley US-Banken erneut stark

Weitere US-Banken zeigen, dass sie gut aus der Krise kommen. Die Großbank Wells Fargo fährt im dritten Quartal einen Milliardengewinn ein und schließt damit zu Goldman Sachs und Branchenprimus JP Morgan Chase auf. Morgan Stanley kehrt im dritten Quartal in die Gewinnzone zurück.

New York - Die US-Investmentbank Morgan Stanley  ist nach drei Verlustquartalen in Folge in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Die Bank profitierte im abgelaufenen Vierteljahr unter anderem von kräftigen Einnahmen im Anleihegeschäft.

Von Juli bis September erwirtschaftete die Bank einen Nettogewinn von 498 Millionen, wie Morgan Stanley am Mittwoch in New York mitteilte. Im zweiten Quartal hatte das Institut noch einen Verlust von 1,3 Milliarden Dollar verkraften müssen. Vor allem die inzwischen zurückgezahlten staatlichen Hilfen hatten auf dem Ergebnis gelastet.

Morgan Stanley profitierte im dritten Quartal vom florierende Handel mit Wertpapieren. Auch das lange brach liegende Geschäft mit Übernahmen und Fusionen sowie Börsengängen zog wieder an. Morgan Stanley gehört neben Branchenprimus Goldman Sachs zu den letzten beiden großen unabhängigen Investmentbanken der Wall Street.

Die US-Großbank Wells Fargo hat im dritten Quartal erneut einen Milliardengewinn eingefahren und schloss damit fast zu US-Investmentbank Goldman Sachs  und dem Branchenprimus JP Morgan Chase auf. Von Juli bis September blieben für die Aktionäre 2,6 Milliarden US-Dollar übrig, wie das Kreditinstitut am Mittwoch in San Francisco mitteilte. Vor einem Jahr hatte Wells Fargo  eine Milliarde Dollar weniger verdient. Das Institut profitierte abermals von einem starken Hypothekengeschäft sowie der Übernahme des Rivalen Wachovia .

Die Verschmelzung verlaufe nach Plan, hieß es. Zunehmend Probleme bereiten wie bei vielen anderen Banken allerdings die Kreditausfälle, denn in der Wirtschaftskrise können viele Schuldner ihre Raten nicht mehr zahlen.

manager-magazin.de mit Material von Nachrichtenagenturen