BHF-Bank Fidelity kauft Frankfurter Fondsbank

Die Investmentgesellschaft Fidelity übernimmt von der BHF-Bank das Geschäft mit der Verwahrung von Investmentfondsanteilen. Die BHF-Tochter Frankfurter Fondsbank verwaltet ein Vermögen von 13 Milliarden Euro.

Frankfurt am Main - Die BHF-Bank verkauft ihr Geschäft mit der Verwahrung von Investmentfonds-Anteilen. Die Fondsgesellschaft Fidelity International (FIL) teilte am Mittwoch mit, sie übernehme die Frankfurter Fondsbank (FFB) von der Sal. Oppenheim-Tochter.

"Wir nutzen eine einmalige Chance und werden so der Partner für unabhängige Finanzdienstleister in Deutschland", sagte FIL-Deutschland-Chef Christian Wrede. Bei der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim steigt die Deutsche Bank ein.

Die Fondsbank verwaltet mit 125 Mitarbeitern ein Vermögen von 13 Milliarden Euro in rund 750.000 Depots. Die 2002 gegründete FFB ermöglicht Finanzmaklern die Verwahrung von Fonds verschiedener Anbieter in einem Depot, für Banken übernimmt sie die Führung der Anteilskonten.

Der Marktanteil freier Makler im Vertrieb von Fonds steige, begründete Fidelity den Einstieg. Der Zukauf biete die Chance auf weiteres Wachstum in Deutschland. Die US-Fondsgesellschaft betreibt mit FundsNetwork bereits eine ähnliche Fonds-Plattform.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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