Visanet Größter Börsengang Brasiliens

Der Börsengang des brasilianischen Kreditkartendienstleisters Visanet war ein voller Erfolg: Die Aktionäre des Unternehmens sammelten mit dem Verkauf von Anteilsscheinen 3,1 Milliarden Euro ein. Der Börsengang war der größte in der Geschichte Brasiliens.

Sao Paulo - Dem brasilianischen Kreditkartendienstleister Visanet ist mitten in der Krise der weltgrößte Börsengang seit einem Jahr gelungen. Die Aktionäre des Unternehmens sammelten mit dem Verkauf von Anteilsscheinen umgerechnet 3,1 Milliarden Euro (8,4 Milliarden Reais) ein, wie Visanet mitteilte. Damit handelt es sich um den bislang größten Börsengang in der Geschichte Brasiliens.

Insgesamt wurden 559,81 Millionen Aktien zu jeweils 15 Reais (5,46 Euro) und damit am oberen Ende der angepeilten Preisspanne platziert. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, wurden mehr Anteilsscheine als zunächst geplant veräußert. Das Papier wird am Montag erstmals an der Börse gehandelt.

Die Institute Banco Bradesco, Banco Santander Central Hispano  und Banco do Brasil halten auch nach dem Börsengang noch eine Mehrheit an Visanet, das offiziell Cia Brasileira de Meios de Pagamento heißt. Dagegen verkaufte die Visa-Tochter Visa International ihre Anteile komplett. Auch Itau Unibanco und die brasilianische Tochter der britischen HSBC  veräußerten ihre Anteile.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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