Beteiligung Allianz zieht sich aus Beiersdorf zurück

Der Versicherungskonzern Allianz hat seine Beteiligung am Hamburger Kosmetikhersteller Beiersdorf weitgehend abgebaut. Inzwischen gehört dem Tchibo-Eigner Maxingvest etwas mehr als die Hälfte an Beiersdorf.

Hamburg - Der Anteil der Allianz  habe sich auf 2,88 Prozent verringert, teilte Beiersdorf  am Freitag mit. Davor habe die Allianz 7,2 Prozent gehalten.

Eine Beiersdorf-Sprecherin erläuterte, der Anteil der Aktien im Streubesitz erhöhe sich damit auf knapp 40 Prozent, da die bei der Allianz verbleibenden Papiere keinem Großaktionär zugerechnet würden.

Vor einigen Jahren hatte der Allianz-Anteil noch über 40 Prozent gelegen. Von einem großen Teil trennte sich der Versicherer im Jahr 2003, als der US-Rivale Procter & Gamble den Versuch unternahm, Beiersdorf zu schlucken.

Damals übernahm eine Gruppe um den Hamburger Kaffeeröster und Handelskonzern Tchibo, zu der auch die Stadt Hamburg gehörte, einen Großteil der Papiere. Tchibo stockte seine Beteiligung von damals gut 30 Prozent auf knapp unter 50 Prozent auf und erhöhte den Anteil später weiter.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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