US-Markt Deutsche Autobauer besser als US-Konkurrenz

Die deutschen Autobauer haben im März auf dem US-Markt einen weiteren bösen Absatzeinbruch erlebt. Im Vergleich zu den US-Konzernen wie General Motors, die einen Absatzrückgang um knapp die Hälfte erlebten, stehen Volkswagen, BMW und Daimler aber noch besser da.

New York - Der größte deutsche Importeur Volkswagen  verlor 20 Prozent im Vergleich mit dem März 2007, BMW  und Daimler  büßten je 23 Prozent ein und Porsche  verkaufte 29 Prozent weniger. Der Gesamtmarkt fiel sogar um 37 Prozent auf rund 860.000 Autos, wie das Unternehmen Autodata mitteilte.

Angeführt wurden die schlechten Zahlen am Mittwoch von General Motors . Der schwer angeschlagene Opel-Mutterkonzern musste einen Rückgang um 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bekanntgeben.

Ford verzeichnete ein Minus von 41 Prozent, Toyota  und Chrysler meldeten einen Rückgang um jeweils 39 Prozent. Honda verkaufte in den USA 36 Prozent weniger Fahrzeuge als noch vor einem Jahr.

Trotz des deutlichen Rückgangs im Vergleich zum Vorjahr konnten GM, Ford , Chrysler und auch Toyota ihre Absatzzahlen im Vergleich zum Februar verbessern, als die Autoverkäufe auf den tiefsten Stand in 27 Jahren gesunken waren.

Wegen der wärmeren Witterung legen die Autoverkäufe jedes Jahr im März im Vergleich zum Februar zu, statt eines sonst üblichen Zuwachses von 20 Prozent gab es dieses Mal sogar ein Plus von 25 Prozent. Dies gab in der Branche zu einem gewissen Optimismus Anlass, dass das Schlimmste vorüber sein könnte.

manager-magazin.de mit Material von ap

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