Coca-Cola-Zahlen Krisenfeste Brause

Die Aktien des US-Getränkeherstellers Coca-Cola haben am Donnerstag nach Geschäftszahlen im vorbörslichen Handel etwas zugelegt. Denn im abgelaufenen Jahr stieg der Betriebsgewinn laut Konzernangaben deutlich. Es sei denn, man rechnet die Einmalbelastungen ein.

Atlanta - Der weltgrößten Erfrischungsgetränke-Hersteller Coca-Cola  hat im vierten Quartal dank starker Verkäufe in China, Indien und Osteuropa der Krise getrotzt. Wie der Konzern am Donnerstag in Atlanta mitteilte, erhöhte sich der Umsatz um 2,7 Prozent auf 7,13 Milliarden Dollar. Analysten hatten mit 7,48 Milliarden Dollar gerechnet. Mit einem Gewinn je Aktie von 64 Cent übertraf Coca-Cola die Gewinnerwartung von 61 Cent.

Der Absatz erhöhte sich im vierten Quartal um 4 Prozent und um 5 Prozent im Gesamtjahr. Dabei verkaufte Coca-Cola zwischen Oktober und Ende Dezember in Europa nur zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Dagegen erhöhte sich der Verkauf in Lateinamerika um 6 Prozent und im pazifischen Raum um 9 Prozent. Mit Blick auf das erste Quartal stellt Coca-Cola einen Negativeinfluss von Währungsschwankungen auf das Einkommen zwischen 10 und 12 Prozent in Aussicht.

Rechnet man allerdings Einmalbelastungen hinzu, ändert sich das Bild. So kalkuliert, brach der Überschuss um 18 Prozent auf 995 Millionen Dollar (773 Millionen Euro) ein. Der Umsatz fiel leicht um drei Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar.

Abschreibungen auf das US-Vertriebsgeschäft und Kosten für den Konzernumbau belasteten das Ergebnis mit weit mehr als 500 Millionen Dollar. Ohne die Sondereffekte wäre der Gewinn je Aktie um rund zehn Prozent gestiegen, so Coca-Cola. Mit diesem bereinigten Ergebnis übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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