Imageprofile 2000 Porsche siegt beim Image-Test

Porsche genießt bei Führungskräften das beste Ansehen unter deutschen Unternehmen. Den größten Imagezuwachs schaffte die Dasa. Das ist das Ergebnis der jüngsten Umfrage Imageprofile des "manager magazin".

Porsche genießt bei Führungskräften das beste Image unter deutschen Unternehmen. Der Sportwagenhersteller wurde mit 853 von 1000 erreichbaren Punkten Gesamtsieger der "Imageprofile 2000" des manager magazin. Danach folgen DaimlerCrysler, BMW, Audi, Volkswagen, SAP, Mannesmann Mobilfunk, Coca-Cola, Dasa und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Dies geht aus der wichtigsten Studie zum Image der größten deutschen Unternehmen hervor, die das "manager magazin" bereits zum zehnten Mal durchführte.

Die Sieger wurden am Dienstagabend in Hamburg ausgezeichnet. Über das schlechteste Image verfügen die Post und die Deutsche Bahn. In den vergangenen vier Studien war jedes Mal BMW als Sieger hervor gegangen.

Den größten Imagezuwachs schaffte die Dasa, die sich von Rang 37 auf den neunten Rang verbesserte. Die Deutsche Bank kletterte von Rang 30 auf Platz 21. Verluste mussten Opel, Ford, Coca- Cola und Aventis hinnehmen, hieß es weiter. Die Imageprofile werden alle zwei Jahre unter 17 Branchen erhoben. Erstmals wurden auch Medien in eigenen Kategorien bewertet. Branchensieger bei TV-Sendern wurde das ZDF, bei den Printmedien belegte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" den ersten Platz.

Zu den Branchensiegern zählten in diesem Jahr SAP (Computer/Software), Aldi (Einzelhandel), Siemens (Elektroindustrie), Aral (Energie), Heidelberger Druck (Anlagenbau), Porsche (Auto), Bosch (Autozulieferer), Deutsche Bank (Banken), Heidelberger Zement (Bauindustrie), Henkel (Chemie), Mannesmann Konzern (Mischkonzern), Mannesmann Mobilfunk (Telekommunikation), Deutsche Lufthansa (Touristik), Allianz (Versicherungen), Coca-Cola (Nahrungsmittel).

Die Imageprofile werden alle zwei Jahre erhoben. Die aktuelle Studie umfasst statt wie bisher 15 nunmehr 17 Branchen. Auf Grund ihrer wachsenden Bedeutung wurden die Medien in die Sparten Print und TV gesplittet und die Telekommunikationsunternehmen neu in die Wertung aufgenommen. Erstmals wurden alle untersuchten und nicht mehr nur die 100 größten Unternehmen in das Gesamtranking aufgenommen. Deshalb korrespondiert der Imagezuwachs eines Unternehmens im aktuellen Ranking nicht zwangsläufig mit einer Verbesserung seines Rangplatzes. Durchführende Institute sind die Hamburger BIK Umfrageforschung GmbH und das Bielefelder Emnid-Institut.