Berkshire Hathaway Buffett in der Bredouille

Die Finanzkrise geht auch an der Investmentlegende Warren Buffett nicht spurlos vorüber: Dessen Gesellschaft Berkshire Hathaway hat im dritten Quartal rund 77 Prozent weniger verdient als im Vorjahr. Das Nettoergebnis lag aber immer noch bei 1,06 Milliarden Dollar.

Omaha - Die dem US-Milliardär Warren Buffett gehörende US-Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway  hat im dritten Quartal wegen Verlusten aus ihren Investitionen rund 77 Prozent weniger verdient als im Vorjahr. Das Nettoergebnis lag nach Angaben von Berkshire Hathaway vom Wochenende bei 1,06 Milliarden Dollar nach 4,55 Milliarden im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz lag bei 27.9 Milliarden Dollar, nach 29.9 Milliarden Dollar im Jahr davor.

Große Verluste musste Berkshire im Versicherungsgeschäft hinnehmen. Hier sank der Gewinn auf 81 Millionen Dollar nach 486 Millionen Dollar im Vorjahr. Nach Angaben der Gesellschaft wurde das Ergebnis vor allem durch die großen Schäden beeinflusst, die die Hurrikans Gustav und Ike verursacht haben.

Berkshire beendet das dritte Quartal mit 33.4 Milliarden Dollar Cash. Am Ende des zweiten Quartals des laufenden Geschäftsjahres hatte die Gesellschaft 31.2 Milliarden Dollar an Barmitteln.

Berkshire und Buffett, der die Mehrheit an der Gesellschaft hält, haben in der jüngsten Vergangenheit im großen Stil investiert. Unter anderem wurden fünf Milliarden Dollar in Goldman Sachs  investiert und drei Milliarden in General Electric . Die Investitionen wurden allerdings noch nicht in diesem Quartal wirksam. Die Aktie von Berkshire  verlor am Freitag 800 Dollar, noch bevor der Quartalsbericht veröffentlicht wurde. Das Papier kostete zuletzt 113.000 Dollar.

manager-magazin.de mit Material von ap und ddp

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