Ergebnisplus Adidas trotzt der Konsumflaute

Adidas hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Sportartikelhersteller profitierte dabei unter anderem von einer niedrigeren Steuerquote. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen.

Herzogenaurach - Wie Adidas  mitteilt, erhöhte sich der Erlös im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf rund 8,23 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis kletterte um 11 Prozent auf 588 Millionen Euro. Das resultiere aus einer niedrigeren Steuerquote sowie geringeren Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter, begründete Adidas, denen auch Reebok gehört, den Zuwachs.

Der Adidas-Vorstandsvorsitzende Herbert Hainer zeigte sich mit den Neunmonatszahlen zufrieden: "Wir konnten erneut starke Finanzergebnisse vorlegen". In den Segmenten Adidas und TaylorMade-Adidas Golf habe sich die Dynamik eindrucksvoll fortgesetzt, obwohl der Einzelhandel und der Privatkonsum auf der ganzen Welt zunehmend unter Druck gerieten.

Demnach hat Adidas seine Ziele für das laufende Jahr bestätigt und für den Konzern ein währungsbereinigtes Umsatzplus im hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter solle um mindestens 15 Prozent nach 551 Millionen Euro im Vorjahr wachsen.

manager-magazin.de mit Material von ddp

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