Fresenius Medical Gewinn gesteigert, Ausblick bestätigt

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care hat im dritten Quartal sein operatives Ergebnis gesteigert und die Erwartungen für 2008 bekräftigt. Auch die mittelfristigen Ziele für 2010 würden erreicht. Die Aktie ist vorbörslich gefragt.

Bad Homburg - Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick auf das Geschäftsjahr 2008 und rechnet weiterhin mit einem Umsatzanstieg von über 7 Prozent auf mehr als 10,4 Milliarden US-Dollar. Der Jahresüberschuss soll 2008 zwischen 805 und 825 Millionen US-Dollar und damit um 12 bis 15 Prozent über dem Niveau von 2007 liegen. Die Aktie des Dax-Konzerns FMC  lag kurz vor Handelsbeginn in Frankfurt um rund 3 Prozent im Plus.

"Wir haben im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2008 sehr gute Ergebnisse erzielt. Unser organisches Umsatzwachstum hat sich in diesem Jahr deutlich beschleunigt und lag im dritten Quartal bei 8 Prozent", sagte FMC-Vorstandschef Ben Lipps am Dienstag anlässlich der Zahlen für das dritte Quartal.

FMC sei zuversichtlich, auch die mittelfristigen wirtschaftlichen Ziele für 2010 zu erreichen. Nach früheren Aussagen soll der Umsatz 2010 auf mehr als 11,5 Milliarden Dollar steigen. Noch wichtiger sei es in der aktuellen Situation an den Finanzmärkten, dass dem Unternehmen die wesentlichen Finanzierungsinstrumente bis 2011 zur Verfügung stünden.

Während sich der Umsatz im dritten Quartal um 12 Prozent auf 2,713 Milliarden US-Dollar (Prog. 2,67) verbessert habe, sei das operative Ergebnis um 6 Prozent auf 422 Millionen Dollar gestiegen, teilte der im Dax notierte Konzern in Bad Homburg mit.

Damit lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) leicht unter den durchschnittlichen Erwartungen. In den ersten neun Monaten steuerte FMC fast 60 Prozent zum Umsatz der Fresenius SE bei.

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz um 7 Prozent auf 1,771 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum lag bei 5 Prozent. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 6 Prozent auf 1,587 Milliarden US-Dollar. Die vielbeachtete Kennziffer - durchschnittliche Vergütung pro Behandlung in den USA - erhöhte sich im dritten Quartal 2008 auf 333 US-Dollar. Das sei ein Anstieg von 6 US-Dollar pro Behandlung sowohl gegenüber dem dritten Quartal 2007 als auch gegenüber dem zweiten Quartal 2008.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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