Keine Computerprobleme Asiens Börsen legen kräftig zu

Ohne Computerprobleme und mit teils kräftigen Gewinnen sind am Dienstag viele Aktienmärkte Asiens in das neue Jahrtausend gestartet. In Tokio übersprang der Nikkei-Index zum ersten Mal seit fünf Wochen die Marke von 19.000 Punkten.

Singapur/Tokio - In Taiwan, Südkorea, Thailand und Indonesien stiegen die Kurse um mehr als drei Prozent. Dort war wie in Japan am Dienstag der Handel nach dem Jahreswechsel wieder aufgenommen worden.

In Tokio ging der Nikkei-Index für 225 führende Werte mit einem Gewinn von 0,4 Prozent bei einem Stand von 19.002, 86 Punkten aus dem Handel. Derweil bereitete der andauernde Höhenflug des Yen den Währungshütern des Landes weiterhin Kopfschmerzen.

Bangkok: SET steigt um 3,4 Prozent

In Bangkok kletterte der SET-Sammelindex am ersten Handelstag um 3,4 Prozent auf 498 Zähler. "Das Vertrauen in die thailändischen Titel ist zurückgekehrt, nachdem Jahr-2000-Probleme ausgeblieben sind", sagte ein Händler. Analysten zeigten sich angesichts der Hausse aber skeptisch: "Der Markt wird vor allem von Spekulanten belebt, nicht von institutionellen Investoren."

In Taipeh legte das Börsenbarometer um 3,6 Prozent auf 8756 Punkte zu. Auch hier sahen Händler im reibungslosen Wechsel ins neue Jahrtausend die Ursache.

Verlierer: Hongkong und Singapur deutlich im Minus

Mit mehr als drei Prozent Gewinn schlossen auch die Kurse in Südkorea. Der dortige Sammelindex stieg um 30 Punkte auf ein neues Fünf-Jahres-Hoch von 1059 Zählern. Mehr als drei Prozent Gewinn zeigte um Handelsschluss auch des Aktienbarometer in Jakarta, wo die Kurse um 23,3 Punkten auf 700 Zähler stiegen.

Verlierer waren am Dienstag die Märkte in Hongkong und Singapur. Dort war der Handel bereits am Vortag eröffnet worden. Während der Hang-Seng-Index 1,7 Prozent einbüßte und bei 17.072 Punkten landete, schloss der Straits-Times-Index in Singapur nach Gewinnmitnahmen mit einem Minus von 2,04 Prozent oder 52,79 Zählern auf 2.530 Punkten.