Rohstoffe Ölpreis stürzt, Goldpreis steigt

Nach dem Scheitern des milliardenschweren US- Rettungspakets sind die Ölpreise um rund zehn Dollar eingebrochen. Ein Barrel der US-Sorte WTI fiel deutlich unter die Marke von 100 US-Dollar. Gleichzeitig zieht der Goldpreis weiter an.

New York - Im asiatischen Handel kostete am Dienstag ein Barrel (159 Liter) der US- Sorte West-Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November im frühen Handel 96,57 Dollar. Am frühen Montag hatte der WTI-Preis noch bei 105,67 Dollar gelegen.

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank unterdessen im Vergleich zum frühen Montagshandel um fast neun Dollar auf 93,54 Dollar.

Am Montagabend hatte das US-Abgeordnetenhaus dem milliardenschweren Rettungspaket Washingtons überraschend die Zustimmung verweigert und damit die Verunsicherung weiter geschürt. Darüber hinaus wird sich die Finanzkrise laut Experten spürbar auf die Weltkonjunktur auswirken, mit entsprechend dämpfendem Einfluss auf die künftige Ölnachfrage.

Während die Ölpreise zwischenzeitlich stark sanken, legte der Goldpreis weiter zu. Eine Feinunze hatte am Montag in London bei 905,00 Dollar notiert und damit seit Freitag um drei Dollar zugelegt. Nach der Ablehnung des US-Rettungspakets schnellten die Preise je Unze Gold zwischenzeitlich um etwa 25 Dollar in die Höhe, pendelten sich aber bald wieder auf dem Niveau vom Montagnachmittag ein.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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