Rinol Bodenhersteller erwartet für 2000 wieder Wachstum

Der Bodenbelagshersteller will nach Umstrukturierungen und Umsatzeinbußen im Inland im nächsten Jahr wieder wachsen. Im Ausland hat Rinol bereits 1999 zugelegt.

Renningen - Im Jahr 2000 werde eine "positive Entwicklung" des Geschäfts erwartet, sagte eine Sprecherin des Konzerns am Montag in Renningen. Die Restrukturierungen würden bis dahin zum größten Teil abgewickelt sein. Im laufenden Jahr solle durch die Kosten des Konzernumbaus von 10 Millionen Mark der Gewinn vor Steuern leicht unter den bisher angekündigten 15 Millionen Mark liegen. Die Aktionäre sollen jedoch für 1999 weiterhin eine unveränderte Dividende von einer Mark je Anteil erhalten.

Der Inlandsumsatz sei im laufenden Jahr den Erwartungen entsprechend rückläufig gewesen, hieß es weiter. Im Ausland sei Rinol aber überproportional gewachsen. Die unterschiedliche Geschäftsentwicklung habe sich auch auf den Personalbestand ausgewirkt. So habe Rinol Ende November in Deutschland 786 Mitarbeiter beschäftigt, 182 weniger als noch am Jahresbeginn. Im Ausland sei die Zahl der Beschäftigten hingegen um 184 auf 899 Mitarbeiter gestiegen.

Die Strukturanpassung im Inland habe Rinol erfolgreich gemeistert, hieß es. Im August hatte das Unternehmen angekündigt, ursprünglich bis zum Jahr 2001 geplante Umstrukturierungen zu beschleunigen, wodurch Kosten von zehn Millionen Mark entstünden. 1998 hatte der Konzern bei einem Umsatz von 579,5 Millionen Mark einen Gewinn von 19,4 Millionen Mark vor Steuern erzielt.

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