Gildemeister Rekordumsatz in 1999

Europas führender Dreh- und Fräsmaschinenhersteller rechnet für 1999 mit einem Rekordumsatz. Damit will der Konzern auch eine höhere Dividende ausschütten.

Bielefeld - Waren im Wert von mehr als 1,2 Milliarden Mark hat Gildemeister nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 1999 verkauft. Schon im Vorjahr hatte der weltweit agierende Konzern bei den Erlösen um mehr als 30 Prozent auf rund 1,14 Milliarden Mark zugelegt.

Für 1999 stellt Gildemeister seinen Aktionären erneut eine "angemessene" Dividende in Aussicht. Im vergangenen Jahr wurden nach sieben Jahren ohne Ausschüttung 5,50 DM je Aktie bezahlt.

Um den erfolgreichen Trend beizubehalten, will der Konzern nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Kapitza insbesondere den Servicebereich vertiefen. Außerdem will Gildemeister seine Position auf dem Weltmarkt weiter ausbauen.

Zukünftig stärkere Mitarbiterbeteiligung

Gildemeister will seine weltweit fast 3.400 Mitarbeiter künftig mit Belegschaftsaktien stärker am Geschäftserfolg teilhaben lassen. Dazu werden in den kommenden Wochen bis zu einem Prozent eigener Aktien über die Börse zurückgekauft. Das Mitarbeiter-Programm laufe in drei Stufen bis zum 30. November 2001, hieß es aus Bielefeld. In diesem Zeitraum könnten alle Konzern-Mitarbeiter Gildemeister-Aktien erwerben.

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