Wachstum Euroland-BIP steigt kräftig

Um 2,8 Prozent werde das Volkseinkommen der Euroländer im nächsten Jahr wachsen, sagen sechs Chefökonomen in einer Studie für das "manager magazin" voraus. Davon würden auch die Kapitalmärkte profitieren.

Hamburg - Das mit Chefökonomen sechs europäischer Großbanken besetzte Panel des Hamburger Wirtschaftsmagazins erwartet, dass sich die günstige wirtschaftliche Entwicklung auch positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken wird. Die Arbeitslosenquote werde in den elf Euro-Ländern im kommenden Jahr unter die Zehn-Prozent-Marke fallen.

Eine verträgliche Inflationsrate unterstützt den positiven Wirtschaftstrend im Euroland: Mit 1,6 Prozent bliebe diese "sehr moderat", beurteilen die Top-Volkswirte die Preisentwicklung für 2000.

Die vorteilhafte Entwicklung in Europa werde auch die Kapitalmärkte nicht unbeeindruckt lassen, heißt es in der am 23. Dezember erscheinenden Ausgabe des "manager magazins". Der Kurs des Euro werde bis auf 1,13 Dollar steigen. Im Jahr 2001 kann der Euro sogar auf knapp 1,20 Dollar klettern.

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