Goldman Sachs Beiersdorf-Kursrutsch übertrieben

Nach Ansicht der Analysten der Investmentbank Goldman Sachs war der Kursrutsch von Beiersdorf von 26 Prozent in den vergangenen drei Monaten übertrieben.

Frankfurt am Main - Händlern zufolge schrieb das Investmenthaus in einer Aktienanalyse: "Dieser Ausverkauf war nicht gerechtfertigt und zeigt den derzeitigen kurzfristigen Horizont des Marktes."

Die Sorgen vor einer Abschwächung des europäischen Konsums und steigenden Marketingausgaben bei Beiersdorf  seien übertrieben - immerhin sei im ersten Halbjahr 3,4 Prozent organisches Wachstum in Westeuropa erzielt worden, zudem habe die Gruppe zwei große Marken positioniert.

"Der Markt bestraft die Strategie von Beiersdorf, in die langfristige Gesundheit des Unternehmens zu investieren", konstatierte Goldman Sachs . Sollte der Aktienkurs zu tief fallen, wäre ein mögliches Szenario, dass die Eigentümerfamilie Herz, die 50,5 Prozent halten, die restlichen Anteile aufkaufen könne.

manager-magazin.de mit Material von reuters