Zukauf Allstate liebäugelt mit RBS-Sparte

Der US-Versicherungskonzern Allstate will offenbar für das Assekuranzgeschäft der Royal Bank of Scotland bieten. Das Edinburgher Geldhaus möchte seine Sparte für rund 7 Milliarden Pfund abstoßen.

New York - Die von Allstate gebotene Summe könne jedoch unter den Erwartungen der Royal Bank of Scotland (RBS)  liegen. Dies berichtete die "Financial Times" am Freitag auf ihrer Internetseite ohne Quellen zu nennen.

Der britische Finanzkonzern will seine Versicherungssparte für rund 7 Milliarden Pfund (rund 8,9 Milliarden Euro) abstoßen, um seine Kapitalbasis zu verbreitern. Diese Preisvorstellung schien sich jedoch zuletzt angesichts der Folgen der Finanzkrise nicht realisieren zu lassen.

Mehrere Interessenten haben sich bereits zurückgezogen. Ende Juli sagte Allstate-Chef Tom Wilson, er wolle Berichte über ein Interesse an der RBS-Sparte nicht kommentieren. RBS und Allstate waren zunächst nicht für eine Reaktion auf den Bericht zu erreichen.

manager-magazin.de mit Material von reuters

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.