Actebis Arques verkauft Immobilien

Das Starnberger Beteiligungsunternehmen Arques Industries hat Gebäude und Grundstücke aus seinem Portfolio verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 32 Millionen Euro. Bald könnte der Finanzinvestor noch ein weit größeres Geschäft melden.

München - Die Beteiligungsgesellschaft Arques Industries  trennt sich von Immobilien ihres zum Verkauf stehenden IT-Großhändlers Actebis.

Der Actebis-Hauptsitz in Soest sowie ein Logistikzentrum in Bad Wünnenberg in Nordrhein-Westfalen seien für 32 Millionen Euro verkauft worden, teilte Arques am Mittwoch im bayerischen Starnberg mit.

Neuer Eigentümer sei der US-Immobilienfonds W.P. Carey aus New York. Actebis wurde von Arques im Juli 2007 erworben. Das Unternehmen zählt zu den größten IT-Großhändlern in Europa.

Arques will ihre größte Beteiligung Actebis auf jeden Fall noch dieses Jahr loswerden - über einen Börsengang oder den Verkauf an einen einzelnen Investor. Ursprünglich sollte Actebis schon im Sommer an die Börse gebracht werden.

Das Unternehmen ist anders als die meisten Arques-Beteiligungen kein Sanierungsfall und macht mit 3,6 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Umsatzes von Arques aus.

An der Börse stieg der Kurs der Arques-Aktien zwischenzeitlich um mehr als 12 Prozent auf 7,95 Euro. Sie waren damit größter Gewinner im Kleinwerteindex SDax . Mittlerweile steht noch ein Kursplus von rund 6 Prozent auf den Anzeigetafeln im Frankfurter Börsensaal.

manager-magazin.de mit Material von ddp und reuters

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