TNK-BP Chefabwahl gescheitert

Der Ölstreit in Russland geht weiter: Die russischen Anteilseigner von TNK-BP sind mit dem Versuch gescheitert, den britischen Chef des Joint Ventures, Robert Dudley, abzusetzen.

Moskau - Im Streit beim russisch-britischen Ölkonzern TNK-BP sind die russischen Anteilseigner mit ihrem Versuch gescheitert, den britischen Chef des Gemeinschaftsunternehmens abzusetzen.

Bei der Abstimmung im Verwaltungsrat sei es ihnen nicht gelungen, genügend Stimmen für die Abwahl von Robert Dudley zu erhalten, teilten die Anteilseigner am Montag im Anschluss an die Sitzung des Gremiums mit.

Die russischen Partner werfen der BP-Seite schlechtes Management vor und hatten eigens zur Abwahl Dudleys eine außerordentliche Sitzung des Verwaltungsrates angesetzt.

Seit Monaten tobt ein heftiger Kampf um die Kontrolle des drittgrößten russischen Ölförderers. Seit langem wird spekuliert, dass ein vom Kreml kontrollierter Konkurrent wie Gazprom  oder Rosneft  das

Unternehmen übernimmt. Auf russischer Seite teilen sich die drei Milliardäre Michail Fridman, Leonard Blawatnik und Viktor Wechselberg die Beteiligung an TNK-BP.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.