Escada Aus der Mode

Der Modekonzern Escada muss seine Gewinnprognose nun doch erneut zurückschrauben. Das Marktumfeld sei in den vergangenen Wochen nochmals schwieriger geworden. Der Umsatz soll im zweistelligen Prozentbereich zurückgehen.

München - So habe beispielsweise die Einzelhandelskette BiBA im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 (31. Oktober) und auch im Monat Mai einen zum Markt überproportionalen Umsatzrückgang hinnehmen müssen, teilte Escada  am Freitagabend mit.

Auch bei der Kernmarke Escada sei der Verkauf der Cruise- und der Frühjahr/Sommer-Kollektionen 2007 unter den Vorjahreswerten geblieben, hieß es zur Begründung. Escada revidierte daher seine ursprünglichen Planungen für das Geschäftsjahr.

Der Konzernumsatz soll im niedrigeren zweistelligen Prozentbereich zurückgehen. Bisher hatte Escada einen Rückgang im einstelligen Prozentbereich erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll nur bei 37 Millionen Euro liegen statt wie bisher geplant bei 51 Millionen Euro. Unterm Strich rechnet das Unternehmen sogar mit einem Verlust. Bislang hatte Escada schwarze Zahlen in Aussicht gestellt.

Erst im April hatte die Escada-Führung die Erwartungen zum Umsatz sowie zum Ebitda nach unten korrigiert. Anfang der Woche war dann in einem Pressebericht eine erneute Gewinnwarnung thematisiert worden. Das Unternehmen hatte die Planungen aber zunächst bestätigt.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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