IPO Aus MAN Roland wird "manroland"

Der Druckmaschinenhersteller MAN Roland wird mit einem neuen Namen an die Börse gehen. Aus "MAN Roland" wird nach Angaben von Unternehmenschef Gerd Finkbeiner in Kleinbuchstaben "manroland".

Offenbach/Frankfurt am Main - Der neue Markenauftritt des Druckmaschinenherstellers MAN Roland werde in der kommenden Woche auf der Fachmesse Drupa in Düsseldorf vorgestellt, sagte Vorstandschef Gerd Finkbeiner der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS").

Die Umfirmierung sei nötig geworden, weil der ehemalige Mutterkonzern MAN die Druckmaschinensparte abgetrennt und vor zwei Jahren zu großen Teilen an die Private-Equity-Gesellschaft Allianz Capital Partners verkauft hatte. Von der restlichen Beteiligung wird MAN sich nach Worten des Managers im Zuge des Initial Public Offerings (IPO) trennen.

Auf einen Termin für den Gang aufs Börsenparkett wollte Finkbeiner sich nicht festlegen. Laut "FAS" kann der Wunschtermin 2008 wegen des schwachen Börsenumfelds nicht umgesetzt werden. "Wir sind fit für den Börsengang, das Unternehmen ist kapitalmarktfähig", sagte Finkbeiner. Die schwächer werdende Konjunktur schrecke MAN Roland nicht.

Nach früheren Angaben erwartet MAN Roland vom Gang auf das Parkett einen Erlös von mehr als einer halben Milliarde Euro. MAN Roland beschäftigt weltweit gut 9000 Mitarbeiter, 7000 davon in Deutschland. In Hessen hat der Konzern an den Standorten Offenbach und Mainhausen insgesamt 3200 Beschäftigte.

manager-magazin.de mit Material von dpa

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