Inbev Brauerei fährt Riesengewinn ein

Knapp fünf Milliarden Euro hat die Brauerei Inbev im vergangenen Jahr operativ verdient. Weltweit konnte der Konzern deutlich mehr Bier verkaufen als 2006. Nur in Westeuropa und Nordamerika ging der Umsatz zurück.

Brüssel - Der weltweit größte Brauereikonzern Inbev  hat 2007 dank der Zuwächse in seinen Märkten in Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa mehr verdient als im Vorjahr und mehr als vom Markt erwartet. Der Überschuss sei von 1,41 auf 2,20 Milliarden Euro gestiegen, teilte Inbev am Donnerstag in Brüssel mit. Erwartet worden waren 1,78 bis 1,83 Milliarden Euro.

Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ausgenommen Sonderposten legte mit 4,99 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,24 Milliarden) deutlicher zu als von Experten prognostiziert. Den Aktionären will der Konzern eine Dividende von 2,44 Euro (Vorjahr: 0,72) je Aktie ausschütten.

Vor allem in Südamerika, Russland und der Ukraine konnte Inbev mehr verkaufen als im Vorjahr. In Nordamerika sowie Westeuropa ging der Absatz hingegen zurück. Weltweit legte der Absatz von Bier und Softdrinks von 246,53 auf 270,61 Millionen Hektoliter zu. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 7,2 Prozent auf 14,43 Milliarden Euro.

Inbev konnte 2007 vor allem vom starken Wachstum in der ersten Jahreshälfte profitieren. Dies mache es nicht einfach, in diesem Jahr die hohen Vergleichswerte zu schlagen, so der Konzern. Die Brauerei zeigte sich dennoch zuversichtlich ihre Margen weiter auszubauen, obgleich 2008 vermutlich das schwierigste Jahr werde seit der Verschmelzung der belgischen Interbrew und der brasilianischen Ambev zu Inbev vor drei Jahren.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.