Porsche Aktiensplit im März

Der Termin für den Porsche-Aktiensplit steht fest. Am Montag, 3. März, wird die Börsennotierung der Gesellschaft im Verhältnis 1:10 umgestellt. Unterdessen hat eine Gasexplosion die Produktion bei dem Sportwagenhersteller teilweise lahmgelegt.

Stuttgart - Der Kurs je Porsche-Aktie  betrage nach der Umstellung rechnerisch ein Zehntel des bisherigen Wertes, da eine Aktie durch zehn neue Vorzüge ersetzt werde, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Aktiensplitt war von der Hauptversammlung am 25. Januar beschlossen worden. Die entsprechenden Satzungsänderungen wurden am 21. Februar in das Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen.

Eine Gasexplosion in der Lackiererei hat unterdessen die Produktion bei dem Sportwagenhersteller für zwei bis drei Tage teilweise lahmgelegt. Dadurch können voraussichtlich bis zu 500 Fahrzeuge der Sportwagen-Baureihe 911 nicht gebaut werden. Im Jahresverlauf werde der Produktionsausfall bei der renditeträchtigen Baureihe jedoch durch Sonderschichten wieder aufgeholt, sagte ein Sprecher.

Nach der Verpuffung am frühen Montagmorgen im Stammwerk Zuffenhausen ständen Teile der Lackiererei und der Montagebänder unter Wasser. Die Produktion von Fahrzeugteilen für die Baureihen Cayenne und Boxster/Cayman sei nicht von dem Löschwasserschaden betroffen. Für diese Modellreihen fertigt Porsche in Zuffenhausen unter anderem die Innenausstattung und Motoren, montiert werden die Fahrzeuge jedoch in Leipzig und Finnland.

Zur Höhe des Schadens wollte Porsche am Montag keine Angaben machen. Der Schaden sei versichert, sagte ein Sprecher. An einem zur Lacktrocknung eingesetzten Ofen sei ausgetretenes Gas verpufft. Zwei bei der Explosion leicht verletzte Mitarbeiter wurden nach Unternehmensangaben inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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