Mazda In Europa stärker gefragt

Mazda hat im dritten Quartal wegen hoher Ausgaben überraschend einen Rückgang des Betriebsergebnisses verbucht. Dafür legte der japanische Autobauer bei Umsatz und Nettogewinn zu. Dabei profitierte Mazda von guten Verkaufszahlen in Europa und Nordamerika.

Tokio - Wegen steigender Verkaufskosten ging der Betriebsgewinn in den Monaten Oktober bis Dezember um 5,8 Prozent auf 35,3 Milliarden Yen (226 Millionen Euro) zurück, wie der japanische Autohersteller am Mittwoch mitteilte.

Damit enttäuschte der Betriebsgewinn die Markterwartungen. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit 38,6 Milliarden Yen gerechnet. Zwar sei der Absatz gestiegen und auch Währungsgewinne hätten sich positiv auf das Betriebsergebnis ausgewirkt, hieß es. Dies habe jedoch nicht die Ausgaben ausgeglichen.

Netto verzeichnete der ein Drittel zu Ford  gehörende Konzern einen Gewinnanstieg von 7,1 Prozent auf 15,9 Milliarden Yen. Der Umsatz legte um 10,7 Prozent auf 850 Milliarden Yen zu. Dabei profitierte das Unternehmen aus Hiroshima in den drei Monaten per Ende Dezember auch von einem stärkeren Absatz in Europa und Nordamerika.

Für das noch bis zum 31. März laufende Gesamtgeschäftsjahr geht der im japanischen Hiroschima ansässige Konzern weiterhin von einem Rekordgewinn von netto 85 Milliarden Yen aus. Das entspräche einem Zuwachs zum Vorjahr von 15,3 Prozent. Der Umsatz soll sich um 2,2 Prozent auf das Allzeithoch von 3,2 Billionen Yen erhöhen und der operative Gewinn um 0,9 Prozent auf 160 Milliarden Yen, hieß es.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx, dow jones und reuters