Staatsfonds Griff nach Sony

Der arabische Staatsfonds Dubai International Capital hat sich bei dem Elektronikkonzern Sony beteiligt. Die Aktien des Unternehmens reagierten auf diese Nachricht mit einem kräftigen Schub.

Tokio - Der staatliche Finanzinvestor Dubai International Capital ist bei dem japanischen Elektronikkonzern Sony  eingestiegen. Das arabische Unternehmen sprach am Montag von einer "substanziellen Investition". Eine konkrete Größe wurde allerdings nicht genannt.

Bereits im Juli hatte sich DIC an einem Einstieg an ein oder zwei japanischen Unternehmen im Volumen von bis zu 1,5 Milliarden Dollar interessiert gezeigt. Ein Einstieg in dieser Höhe bei Sony würde einem Konzernanteil von drei Prozent entsprechen.

"Einerseits macht die Umstrukturierung bei Sony gute Fortschritte, andererseits zeigt der jüngst erfolgreiche Börsengang der Sony-Finanztochter, dass die Konzernführung sich auf Kapitalmarkteffizienz und Wertschöpfung konzentriert", erklärte DIC.

Die Sony-Aktien schlossen nach der Ankündigung in Tokio 4,6 Prozent im Plus. Die Japaner hatten mit dem Börsengang der Tochter Sony Financial ihre Konzentration auf Produkte der Unterhaltungselektronik wie Flachbild-Fernseher, Digitalkameras und Spielekonsolen vorangetrieben. Sony befindet sich im letzten eines auf drei Jahre ausgelegten Sanierungsprogramms.

manager-magazin.de mit Material von reuters

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