Katastrophenanleihe Allianz verbrieft Sturmrisiken

Sie heißen Lothar, Kyrill oder Tilo und richten gewaltige Schäden an: Deutschland und Europa richten sich auch in diesem Winter auf schwere Stürme ein. Die Allianz verbrieft mit einer Katastrophenanleihe nun Sturmrisiken.

München - Der Versicherungskonzern Allianz  setzt die Verbriefung von Katastrophenrisiken fort. Die erste Sturm-Katastrophenanleihe sei jetzt in zwei Tranchen im Gesamtwert von 200 Millionen Euro am Markt platziert worden, teilte der Konzern am Montag mit.

In ihnen seien die Sturmrisiken in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Irland, den Niederlanden und Österreich verbrieft. Bei der Anleihe handelt es sich den Angaben zufolge um die erste Emission eines zunächst eine Milliarde Euro umfassenden Programms sogenannter Cat-Bonds.

Dabei werden die Sturmrisiken unter Verwendung eines parametrischen Index-Triggers verbrieft. Der Index basiert auf der Messung von Windgeschwindigkeiten an verschiedenen Standorten. Beide Tranchen, die jeweils ein BB+-Rating von Standard & Poors aufweisen, werden im Jahr 2012 zur Rückzahlung fällig. Als Emittent fungiert eine Zweckgesellschaft auf den Cayman-Inseln.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx

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