Henkel Blitzblankes Zahlenwerk

Henkel hat Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich gesteigert und seine Jahresprognose erneut angehoben. Der Konsumgüterkonzern hatte sein Wachstumsziel erst vor drei Monaten erhöht. Den stärksten Schub lieferte das Geschäft mit Kosmetik- und Körperpflegeprodukten.

München - Henkel , der Hersteller von Pritt und Persil, erwartet für das Gesamtjahr nun ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 6 Prozent, einen Zuwachs des operativen Gewinns (Ebit) und des Ergebnisses je Aktie oberhalb dieser Schwelle.

Zuvor hatte Henkel ein Wachstum von 4 bis 5 Prozent erwartet. Der Konzern habe den Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent auf 3,36 Milliarden Euro in die Höhe geschraubt, teilte Henkel am Mittwoch in München mit.

Das Ebit stieg um 12 Prozent auf 359 Millionen Euro. Der Überschuss nach Anteilen Dritter legte um 12,8 Prozent auf 238 Millionen Euro zu. Henkel übertrag damit beim Ebit und beim Umsatz die Erwartungen der von Reuters befragten Analysten leicht, die bei einem Umsatz von 3,33 Milliarden Euro ein Ebit von 356 Millionen Euro erwartet hatten.

Den stärksten Schub lieferte das Geschäft mit Kosmetik- und Körperpflegeprodukten, das um 7,3 Prozent wuchs, gefolgt von Klebern mit organisch plus 6,4 Prozent und Wasch- und Reinigungsmitteln mit plus 4,3 Prozent. Den größten Umsatzanteil hatte die zusammengelegte Klebersparte mit einem Anstieg von 1,41 auf 1,47 Milliarden Euro. Wasch- und Reinigungsmittel um das Flaggschiff Persil legten von 1,050 auf 1,053 Milliarden Euro zu.

Mit Kosmetik- und Körperpflege setzte Henkel 768 Millionen Euro um nach 742 Millionen vor einem Jahr. In allen drei Bereichen wurde Henkel von der Entwicklung der Wechselkurse belastet: Der schwache Dollar bremste das Wachstum. In Nordamerika schrumpfte das Geschäft sogar um 6 Prozent.

manager-magazin.de mit Material von dpa und reuters

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