Quartalszahlen BMW-Gewinn wächst mäßig

BMW hat im dritten Quartal seinen Vorsteuergewinn nur leicht gesteigert. Damit ist der Münchener Autobauer hinter den Erwartungen von Analysten zurückgeblieben. Erfreulicher fiel die Umsatzentwicklung aus. Insgesamt bleibt BMW bei seiner Jahresprognose.

München - Zwischen Juli und Ende September kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) beim Autobauer BMW  von 720 auf 765 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte.

Von dpa-afx befragte Experten hatten allerdings mit einem Anstieg auf 911,3 Millionen Euro gerechnet. Die EBT-Marge des Konzerns lag damit bei 5,55 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte diese Kennziffer bei 6,3 Prozent gelegen.

Der Umsatz stieg von 11,557 Milliarden Euro auf 13,778 Milliarden Euro und lag damit über den Erwartungen der Experten, die von 12,870 Milliarden Euro ausgegangen waren. Auch unterm Strich schnitt das Unternehmen besser ab. Der Überschuss kletterte auf 803 Millionen Euro nach 452 Millionen Euro im Vorjahr. Hier hatten die Schätzungen bei 622,9 Millionen Euro gelegen. BMW begründete dies mit steuerlichen Effekten.

In der wichtigsten Sparte Automobile erhöhten sich die Erlöse von 11,088 auf 13,107 Milliarden Euro. Erwartet worden waren 12,402 Milliarden Euro. Das EBT stieg von 611 auf 704 Millionen Euro und fiel damit schwächer aus als angenommen (Prognose: 740,1). Die Marge lag damit bei 5,37 Prozent. Bis 2012 peilen die Münchner im Autogeschäft eine Rendite von 8 bis 10 Prozent an.

Die Planungen für das laufende Geschäftsjahr bestätigte BMW erneut. So soll der Gewinn vor Steuern bereinigt um einen Buchgewinn in Höhe von 375 Millionen Euro aus der Abwicklung einer Umtauschanleihe auf den britischen Triebwerkshersteller Rolls Royce im vergangenen Jahr über dem Vorjahresniveau liegen. Dies wären mehr als 3,75 Milliarden Euro. Der Absatz soll im höheren einstelligen Prozentbereich auf mehr als 1,4 Millionen Fahrzeuge zulegen.

manager-magazin.de mit Material von dpa-afx und reuters

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