Fiat Ferrari lässt Gewinne steigen

Ferrari hat nicht nur bei der WM triumphiert – auch wirtschaftlich geht es dem Hersteller exklusiver Sportwagen blendend. Mit einer Gewinnsteigerung um knapp 50 Prozent trug Ferrari maßgeblich dazu bei, dass der Mutterkonzern Fiat seine Gewinnprognose angehoben hat.

Turin - Im dritten Quartal 2007 verbuchte Ferrari ein Umsatzplus von 10,8 Prozent auf 368 Millionen Euro und eine Steigerung des Gewinns um 47,7 Prozent auf 56 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden insgesamt 4675 Ferrari verkauft, was einem Plus von 15,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Seit Jahresbeginn kletterte der Umsatz um 12,9 Prozent auf 1,172 Milliarden Euro.

Die Ferrari-Ergebnisse beflügeln auch den Mutterkonzern Fiat. Das Turiner Unternehmen hat den Gewinn in seiner Autosparte mehr als verdoppelt. Das Ergebnis im Kerngeschäft wuchs im dritten Quartal unerwartet auf 185 Millionen Euro. Fiat hob zudem die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an.

Der Überschuss werde voraussichtlich bei 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen mit. Bisher war Fiat von 1,6 bis 1,8 Milliarden Euro ausgegangen. Der operative Gewinn soll zwischen 2,9 und 3 Milliarden Euro betragen, bisher waren 2,7 Milliarden Euro angepeilt worden.

Der operative Gewinn legte um fast 75 Prozent auf 745 Millionen Euro zu. Damit übertraf das Unternehmen selbst die optimistischsten Analysten-Schätzungen. Beim Auto-Absatz legte Fiat mit seinen Marken Fiat, Alfa Romeo, Lancia, Ferrari und Maserati vor allem im Ausland zu, mit zweistelligen Zuwachsraten in Deutschland, Polen und Brasilien.

manager-magazin.de mit Material von dpa und sid

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